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Kampfkunst - Kampftechnik - Kampfsport Forum

Forum » Houquan » Warum Tiere imitieren? 1
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20.09.09 22:26
borat



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Warum Tiere imitieren?



Hallo, ich verstehe es nicht, weshalb Menschen anfangen die Stile von den Tieren imitieren. Also ich muss sagen dass ich es echt amüsant finde, denn Tiere sind ja stets unter den Menschen in der Hirachie. Weshalb also eine untergeordnete Rasse (Tier) nachahmen? Das soll jetzt wirklich nicht abwertend klingen, aber ich verstehe es einfach nicht. Vielleicht kann mir das ja jemand klar machen?



Ich gehe einen sanften Weg.

01.10.09 01:58
Greg



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Re: Warum Tiere imitieren?

Naja viel ahnung davon hab ich nich aber ich würde das mal so sagen dass die tiere in einigen sachen besser sind schnelle reaktion oder schnelligkeit oder kraft.

Der mensch ist in der hirachie oben weil wir waffen erfunden haben....oder kampfkünste :P

wobei dir tiere schon die waffen angeboren haben.

und außerdem lieber gut kopiert als schlecht erfunden :P

17.10.09 18:41
Chucky



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Re: Warum Tiere imitieren?

Jeder der Kampfstellung hat seinen gewissen Zweck und Grund. Ich kenn mich auch nicht aus, aber um die Stellungen besser zu unterscheiden hat man denen Tierennamen gegeben. Ist ja verwirrend wen der Sensei schreit : Kampfstellung 133 einnehmen oder? Außerdem waren die Menschen früher viel mehr Naturverbunden als heute, sie hatten mehr möglichkeiten Tiere zu beobachten und das beste vom Tier in ihrer Stellung einzubauen z.B Tigerstellung offensive Stellung. (Das basiert alles auf reinen Vermutungen)
Außerdem war das mit Hierarchie nicht immer so, manche Tiere wurden verehrt und genau gesehen sind wir genauso tiere wie sie.

19.10.09 11:03
borat



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Re: Warum Tiere imitieren?

Ja dann kann man ja die Hundestellung auch als Kampfsystem einbinden.! Du schlägst zu und wenn dein Gegner dir den Rücken zuwendet, dann stößt du zu ^^


Ich gehe einen flexiblen Weg.

19.10.09 12:49
martin



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Re: Warum Tiere imitieren?

Ach was....

tolles niveau mit der Hundetechnik. Ne wat hoch gebildet.

20.10.09 20:00
Chucky



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Re: Warum Tiere imitieren?

Das war ein sehr dummer Kommentar

22.10.09 06:39
Falk



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Re: Warum Tiere imitieren?

Zitat:



Ja dann kann man ja die Hundestellung auch als Kampfsystem einbinden.! Du schlägst zu und wenn dein Gegner dir den Rücken zuwendet, dann stößt du zu ^^


Ich gehe einen flexiblen Weg.



@Borat
Was soll das werden wenn es fertig ist? Es spricht nichts gegen Diskussionen, aber bitte sachlich. Das ist eine Verwarnung. Sollte so etwas noch mal vorkommen, dann wirst du gesperrt.

________________________________________________________________

http://www.ninjutsu-wuppertal.de

21.01.10 06:24
DaGuKimm



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Re: Warum Tiere imitieren?

Die chinesische Medizin sorgte für den nächsten wichtigen Fortschritt in dieser Kunst. Der sehr bekannte Arzt Hau To (190 – 265 nach Christus) beobachtete verschiedene Tiere und setzte deren Bewegungen in die Abläufe von Heilgymnastik und Kampftechniken ein. Diese Übungen sollten die Muskulatur und emotionale Spannungen lockern und dabei den Körper stärken. Medizinische Heilgymnastik war schon jahrelang beliebt, aber Hau Tos Übungen sind von großer Bedeutung, da sie, auf die Bewegungen von verschiedenen Tieren basierend, das Modell für die fortgeschrittenen Wu Shu Formen sind, die tausend Jahre später folgen sollten! Hau To, seiner Zeit voraus, entdeckte auch verschiedene heilsame Mixturen aus Wein und Kräutern. Einer seiner Texte, der in den Han-Shu Chroniken erscheint, führt seine Ansichten überzeugend weiter und erscheint als ob ihn ein späterer Whu Shu Meister geschrieben habe.
Tiger - Reh - Bär - Affe - Vogel - Diese Bewegungen sollen Krankheiten vom Körper fernhalten und Gesundheit gewährleisten. Die Bewegungen bestehen aus Springen, Drehen, Schwingen, Krabbeln, Rotieren und Berühren. Der Drache steht für den Geist, die Schlange für innere Energie, der Tiger für die Knochen, der Leopard (Panther) für die Kraft, der Kranich für die Sehnen, der Bär für die menschliche und psychische Kraft, der Affe für die Täuschung, der Adler für das Sehen, das Pferd für Stabilität, der Hund oder Hahn für den Stolz, das Reh für Eleganz, und das Schwein für Furchtlosigkeit.
"Der Körper braucht Übung, aber nicht bis zur Erschöpfung," erklärt er „ Übung stößt schlechte Luft aus unserem System aus, fördert die freie Blutzirkulation und beugt Krankheiten vor. Die benutzte Türstufe verrottet nicht und genauso ist es mit dem Körper.“



Editiert am Heute 09:13

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